Insulinresistenz und medizinische Ernährungstherapie
Insulin ist ein von der Langerhansschen Insel in der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttetes Hormon, das die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zelle ermöglicht, damit sie von den Zellen des Muskel-, Leber- und Fettgewebes genutzt werden kann.
Unter Insulinresistenz versteht man die Unfähigkeit der Zellen in Muskeln, Leber und Fettgewebe, auf das im Körper ausgeschüttete Insulin richtig zu reagieren und die Glukose im Blut zu verwerten. Da die Glukose nicht in die Zelle gelangt, schüttet die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin aus, um die Glukose im Blut zu senken.
- Übergewicht und Fettleibigkeit
- Diabetes in der Familiengeschichte
- Unzureichende körperliche Aktivität
- PCOS (Syndrom der polyzystischen Ovarien)
- Kardiovaskuläre Erkrankungen
- Das Risiko einer Insulinresistenz erhöht sich unter anderem bei Unterernährung.
Wie bei vielen chronischen Erkrankungen sind dauerhafte Änderungen der Lebensweise unerlässlich, um die Insulinresistenz zu bekämpfen.
Es ist wichtig, die körperliche Aktivität zu steigern und eine nachhaltige Ernährungsroutine zu etablieren.
Das Hauptziel der Ernährung bei Insulinresistenz besteht darin, die Häufigkeit des Verzehrs von Lebensmitteln mit hohem glykämischen Index, die den Blutzucker schnell ansteigen lassen, und von Lebensmitteln, die eine Insulinempfindlichkeit verursachen können, zu verringern und die körperliche Aktivität zu erhöhen.
Studien haben gezeigt, dass der HbA1c-Wert (3-Monats-Durchschnitt des Blutzuckers) unter medizinischer Ernährungstherapie sinkt. Gleichzeitig wurde beobachtet, dass die Insulinresistenz bei übergewichtigen oder fettleibigen Personen mit einer moderaten Gewichtsabnahme abnimmt.
- Körperliche Aktivität
- Glykämischer Index
- Zellstoff / Fasern
- Inhalt der Mahlzeit




